So funktioniert der Test
Um ein Höchstmaß an Schutz zu gewährleisten, unterzieht das DuPont™ Thermo-Man®-System Schutzbekleidung einer der strengsten thermischen Bewertungen der Branche. Der lebensgroße, vollständig mit Sensoren ausgestattete Dummy wird mit Testbekleidung aus Nomex® oder anderen flammhemmenden Geweben bekleidet und für extreme Bedingungen vorbereitet.
Sobald die Schutzkleidung angezogen ist, wird die Puppe einem plötzlichen, hochintensiven Stichflamme von etwa 4 Sekunden Dauer ausgesetzt. Dies simuliert ein realistisches Szenario eines Industrieunfalls, wie er beispielsweise in Umgebungen wie Ölraffinerien, Chemiewerken oder metallverarbeitenden Betrieben auftreten kann. Die Flammen können Temperaturen von bis zu 1.000 °C (1.832 °F) erreichen und bieten so eine realistische Darstellung eines thermischen Worst-Case-Szenarios.
Thermo-Man® ist mit über 100 Wärmesensoren auf seiner gesamten Oberfläche ausgestattet, die eine präzise Messung der Wärmeübertragung durch die Kleidung und eine Vorhersage potenzieller Verbrennungen ermöglichen. Diese Daten werden anschließend analysiert, um die Wirksamkeit des Gewebes und des Kleidungsdesigns beim Schutz des Trägers vor Verbrennungen zweiten und dritten Grades zu bestimmen.
Durch die Nachstellung dieser lebensbedrohlichen Situationen unter kontrollierten Bedingungen hilft Thermo-Man® Herstellern wie CWS Workwear zu überprüfen, ob ihre Schutzkleidung nicht nur den Normen entspricht, sondern auch in den kritischsten Momenten zuverlässigen und bewährten Schutz bietet.